Back to the Roots

Warum Offline-Werbung auch im Web-Zeitalter wirkt.


Billig, aktuell, interaktiv, zielgruppenorientiert.

Das sind nur wenige der vielen strahlenden Attribute die Web-Ads für sich beanspruchen. Kann da klassische Printwerbung überhaupt noch mithalten? Gerade im Zeitalter der Digitalisierung erscheint es seltsam, dass sich CMYK immer noch gegen RGB behaupten kann. Plakate gegen Website, Post gegen Mailing.

Gedruckte Werbung ist eigentlich das komplette Gegenteil von Web-Ads.

Weder sprechen sie die Zielgruppen so direkt an wie Web-Ads, noch sind sie besonders günstig oder lassen sich kurzfristig und schnell umsetzen. Für Flyer, Folder, Plakate, Verpackungen oder Roll-ups sind dies jedoch genau die Dinge, die sie dem Internet voraushaben. So unsinnig das auf den ersten Blick auch klingen mag.

Klassische Medien erreichen eine große und breitgefächerte Menschenmenge.

Klar ergibt sich dadurch ein hoher Streuverlust, doch auch sie lassen sich an die Zielgruppe anpassen. Ein Zeitungsinserat im Standard erreicht ganz andere Menschen als etwa Flyer die auf der Straße verteilt werden. Für Unternehmen kann es jedoch genauso ein Ziel sein möglichst viele Menschen zu erreichen – für jene macht es also mehr Sinn offline zu werben.

Seit der stetigen Verlagerung von Werbung ins Netz hat sich die Wahrnehmung von Printmedien grundsätzlich verändert. Laut Horizont empfinden Konsumenden Print heute als informativ, originell, sympathisch und hochwertig. Ein Merkmal das bei Drucksorten besonders besticht ist die Haptik. Lacke und besondere Papiere heben dieses Merkmal einmal mehr hervor. Sichtbarkeit und Spürbarkeit verhelfen Printmedien zu einer längeren und bewussteren Wahrnehmung. Mitunter auch darauf ist zurückzuführen, dass Printwerbung im Vergleich zu anderen Medien nahezu die höchste Aufmerksamkeitsspanne erzielt.

Print kann also nach wie vor.

Trotz der vielen Vorteile die Online-Werbung zu bieten hat, sollte man abwägen welches Medium die Markenbotschaft am besten unterstützt. Die Mischung macht´s. Denn ein Kanal ist oft zu wenig.