Manchmal ruft ein Kunde an und sagt: „Wir haben da eine Idee. Apfelwein. Und Zirbe. Zusammen. In einer Flasche.“ Man könnte jetzt skeptisch die Augenbraue heben. Oder man denkt sich: Mesdames et Messieurs, genau DAS ist unser Spielfeld. Also haben wir die Ärmel hochgekrempelt und aus zwei Traditionen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben, ein Blubbern gemacht, das man nicht mehr aus dem Kühlregal kriegt. Fruchtig. Würzig. Blubbernd. Guat!
Am Anfang war das Wort. Und das Wort musste sitzen. Zirbe klingt nach Holzhütte, nach Duftkissen, nach Oma. Apfelwein klingt nach Apfelwein. Zusammen ergibt das erstmal: gar nichts. Wir haben trotzdem lange an einem Tisch gesessen und gefeilt, bis am Ende dastand: Zirbbly. Ein Name, der stolpert, hängen bleibt und beim ersten Aussprechen ein kleines Lächeln macht. Dazu gleich die passende Positionierung im Getränkemarkt: nicht Aperitif, nicht Cider, sondern eine eigene, dritte Sache. Mittendrin und trotzdem für sich.
Ein Getränk, das man erst mal nicht kennt, muss sich im Regal gegen echte Platzhirsche behaupten. Also haben wir Label und Flaschenform so gestaltet, dass Zirbbly gewinnt, bevor überhaupt jemand nachdenkt. Abgestimmt auf Druckverfahren, Materialien und Sichtbarkeit am POS – und trotzdem mit genug Witz, dass man die Flasche einfach anfassen will.
Und weil eine gute Geschichte auch ein gutes Zuhause braucht, haben wir Konzeption, UX und visuelles Design der Website aus einer Hand entwickelt. Von der Informationsarchitektur bis zum letzten Gestaltungsdetail. Kein Baukasten – einfach eine Website, die genauso viel Zirbbly-Energie hat wie die Flasche selbst. Am Smartphone auf dem Berg, am Tablet in der Küche, am Desktop im Büro – die Marke musste überall gleich stark wirken. Also haben wir die Website vollständig responsive umgesetzt. Simsalabim, und Zirbbly passt in jede Hosentasche und auf jeden Screen.
Am Berg. Am Strand. In der Jeanstasche. Zirbbly sollte überall zuhause aussehen, ohne dabei sein Gesicht zu verlieren. Also haben wir ein durchgängiges Bildwelt-Konzept entwickelt – von Locations über Lichtstimmung bis Bildsprache – das auf jedem Kanal sofort wiedererkennbar ist. Selbst wenn die Flasche gerade nur aus einer Hosentasche schaut.