GIF me more!


Das GIF kann mehr als nur lustig sein



Sie sind massenhaft im Internet zu finden. Man kann sie sich von diversen Plattformen saugen, und mit so manchem Messengerdienst lassen sich seit kurzem Videos in sie umwandeln. GIFs. Das Medium, das Millionen Menschen unterhält. Wie kommt es aber, dass wir die bewegten Bildchen immer noch so wenig zur Verbreitung von Werbebotschaften nutzen? Sogar Online-Zeitschriften verwenden mittlerweile „Gifographics“, also animierte Infografiken, zur Veranschaulichung ihrer Artikel.

Perfektes Medium für kleine Geschichten

Die bewegten Bildchen kann man auf verschiedenste Arten für sich nutzen. Und auf verschiedenen Kanälen. Einfache Sachverhalte lassen sich bildlich erklären, man könnte Verpackungen und Objekte aus verschiedenen Blickwinkeln oder sogar in verschiedenen Anwendungen zeigen. Aussagen durch GIFs verstärken, und eigene Projekte präsentieren. Kurzum: es ist das perfekte Medium für kleine Geschichten.

Das GIF wirkt unverbindlich, und erzählt mit einer Leichtigkeit, die besonders Jugendliche anspricht. Ein weiterer Pluspunkt: das Medium reduziert komplexe Ideen und Gedanken auf ein Minimum. Und Vereinfachung liegt auch in der Erwachsenenwelt voll im Trend.

GIFs für Unternehmen  auf Facebook

Trotz allem ist es für Unternehmen noch nicht lange möglich, GIFs direkt auf Facebook hochzuladen. Im Jahr 2015 ermöglichte das soziale Netzwerk dies vorerst einzelnen Unternehmensseiten. Die Begründung dazu: sie wollten sehen wie erfolgreich die Funktion sei.

Schon etwas länger einsetzbar sind hingegen Emojis. Kleine, teils animierte Smileys, die im Chat helfen sollen, Gefühle auszudrücken.  Im Gegensatz zu klassischen GIFs werden sie schon in der Werbung eingesetzt. Hauptsächlich, um damit Jugendliche anzusprechen. Beispielhaft dafür ist die Kampagne von Jung von Matt/Spree für Nikon. Gezeigt wurden verschiedenste Alltagssituationen mit deren Key-Visual „I am“. Zur Bildwelt passende Emojis vervollständigen das Visual. Das Ziel der Kampagne: jungen Smartphone-Fotografen das „Upgrade“ zu einer Nikon schmackhaft machen.